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Patientengeschichte C-Brace

Patientengeschichte C-Brace

Inklusion statt Exklusion! Zeitgemässe Technologien schaffen völlig neue Möglichkeiten der Bewegungsfreiheit

Die Geschichte von Nico

Nico Sollberger ist 29 Jahre alt und in Ins geboren. Bereits kurz bevor er seine Ausbildung zum Sozialpädagogen in der Stiftung Bächtelen begann, hatte er starke Rückenschmerzen. Nach einiger Zeit veranlasste seine Hausärztin ein MRI, dabei zeigte sich, dass sich mehrere Tumoren im Rückenbereich und in den Hüftmuskeln gebildet hatten. Die endgültige Diagnose ergab ein epitheloides Sarkom. 

Die Prognose, war nicht sehr gut: «Wenn ich nach mehreren Chemotherapien und grossen Operationen überleben würde, würde ich auf einen Rollstuhl angewiesen sein», sagt Nico. Durch die Operationen wäre sein rechtes Bein gelähmt.

Nach den verschiedenen Therapien und der letzten grossen Operation war Nico zuerst ans Bett gebunden. 

«Ich lernte mich mit Stöcken fortzubewegen und erhielt in der Rehaklinik eine Unterschenkelorthese. Mit dieser konnte ich kurze Strecken an einem Stock gehen. Oft fiel ich um, hatte nach kurzem Gehen bereits starke Schmerzen. Meine Lebensqualität war deutlich schlechter als vor der Krankheit. Ich zog mich teilweise zurück, hatte Angst aus dem Haus zu gehen, weil ich selbst bei einem leichten Gefälle die Kontrolle über meine Beine verlieren und stürzen könnte.»

Lebensqualität zurückgewinnen

Anlässlich einer Nachkontrolle bei einem Orthopäden im Inselspital Bern, wurde Nico ins ORTHO-TEAM überwiesen. Als er im ORTHO-TEAM ein Rezept für einen Stützgurt einlöste, fragte er auch nach einem C-Brace. «Sofort waren die Mitarbeitenden begeistert von der Idee und unterstützen mich wo sie nur konnten», sagt Nico. Nach dem Anfertigen der Probeorthese wurde das C-Brace bei der IV beantragt.

«Es ging dann alles recht schnell, ich durfte das C-Brace zunächst 2 Monate lang testen. Während der ersten Tage musste ich lernen damit umzugehen. Ich fand es jedoch enorm spannend und fand schnell heraus, wie ich das C-Brace am besten einsetzen konnte. Die Zeit verging und die Abläufe automatisierten sich, meine Lebensqualität steigerte sich enorm. Ich konnte wieder weitere Strecken gehen, auswärts Freunde treffen, Ausflüge machen, einen Hang hinunter laufen, ja sogar von einer kleinen Mauer herunter hüpfen! Und all dies, ohne  Angst zu stürzen!»

Auch den Stock brauchte Nico fast nicht mehr. Er entdeckte seine Bewegungsfreude wieder. Die Schmerzen nahmen ab und auch psychisch ging es Nico viel besser. In dieser Zeit begann er auch wieder schrittweise zu arbeiten. Auch da erwies sich das C-Brace als essenziell.

«Nun sind die zwei Monate um und ich weiss, ich will und kann ohne das C-Brace nicht mehr sein! Ein eigenes C-Brace zu nutzen, ist kein Luxus. Luxus ist, wenn man zwei gesunde Beine hat.»

Seine Familie ermöglicht es Nico, die Miete für das Gelenk bis zum Entscheid der IV zu übernehmen, so dass er nicht auf die selbstverständlich gewordene Bewegungsfreiheit verzichten muss.

C-Brace